4. Bildnis Der Apokalypse
Der Wind, er weint verlorene Tranen
Der Fluss, er droht das Gelande zu schwemmen,
Jedem Leben ein Ende gesetzt
wird die Horde gegen die Schopfung gehetzt
Der Marsch der Flamme ist begonnen,
unser Reich ward zuruckgewonnen
Herr uber Leben, Herr uber Tod
ich bringe mein Opfer, Vater, ihren Tod.
Sterbe (Stirb), Du wirst mich wiedersehen
Sterbe (Stirb), Durch meine Tore wirst Du gehen
Sterbe (Stirb), nur der Tod ist wunderschon.
Ich werde leben, Du bist tot. Meine Hande kleben blutrot
Der Marsch der Flamme ist begonnen,
unser Reich ward zuruckgewonnen
Herr uber Leben, Herr uber Tod
ich bringe mein Opfer, Vater, Deinen Tod.
So tretet fest auf diese verbrannte Erde
schaut uber's Land, wo Eure Vater ruh'n
Fasst Euer Schicksal fest, auf dass wir
niemals vergessen werden Euer Tun.
6. Der Flug Des Raben (Ein Jammerschrei In Traurig' Nachten)
Ein Rabe erscheint
Der Ruf erklingt
aus dem tiefen Wald
getragen ans Ohr der Jungfrau.
Auf kalten Winden, fur die er
niemals bestimmt ist,
bringt er Vernichtung und Tod.
Nimmermehr krachzt er,
der Dolch hoch uberm Haupt.
Tranenkalt stosse ich
die Klinge in mein Herz.
Unter den schwarzen Augen des Raben
sinkt mein Korper in den Schnee
Mein Blut fliesst lautlos in die Nacht
Der Ruf tragt dessen Kunde uber's Land.
Nur fur die Ohren der Liebe,
fur die der Dolch geglanzt
bricht der Schrei die Nacht
der Mond weicht Schmerz.
Der Wald schweigt.
Stille bricht tot.
Das absurde Wispern
der Angst vor dem Leben.
Nimmermehr - krachzt der tote Mann.
Seine Schwingen tragen ihn fort.
Uber den Talern wird er kreisen,
seine Ewigkeit verkunden,
der, die diese Botschaft niemals
erhalten will.
Der Rabe wird sie nimmermehr horen,
denn tote Worte hallen still.